Im Rahmen eines Großprojekts zur nachhaltigen Floristik unterzeichneten das Indian Institute of Rose Research (ICAR-DFR) und Bayer CropScience eine Absichtserklärung (MoU) zur Durchführung gemeinsamer Bioeffizienzstudien.PestizidFormulierungen zur Bekämpfung wichtiger Schädlinge im Rosenanbau.
Diese Vereinbarung markiert den Start eines gemeinsamen Forschungsprogramms mit dem Titel „Toxizitätsbewertung von Spidoxamat 36 g/L +Abamectin18 g/L OD gegen Rosa Thripse und Milben unter Freilandbedingungen.“ Dieses zweijährige Auftragsforschungsprojekt unter der Leitung von ICAR-DFR wird die Wirksamkeit des Produkts bei der Schädlings- und Krankheitsbekämpfung sowie seine Umweltverträglichkeit unter realen Anbaubedingungen gründlich bewerten.

Die Absichtserklärung wurde von Dr. KV Prasad, Direktor des Indian Centre for Rose Research, im Namen des Instituts und von Dr. Prafull Malthankar und Dr. Sangram Wagchaure im Namen von Bayer CropScience Ltd. unterzeichnet. Die Feldversuche werden insbesondere die Wirksamkeit der von Bayer entwickelten Formel (einer Kombination aus Speedoxamat und Abamectin) gegen hartnäckige Schädlinge wie Thripse und Milben untersuchen, die für kommerzielle Rosenzüchter in ganz Indien ein anhaltendes Problem darstellen.
Das Projekt ist insofern einzigartig, als es einen doppelten Fokus verfolgt: die Bekämpfung von Schädlingen und den Schutz nützlicher Arthropoden und natürlicher Feinde in floralen Ökosystemen. Dieses ökologische Gleichgewicht wird zunehmend als Grundstein für Pflanzenschutzstrategien der nächsten Generation anerkannt, insbesondere in wichtigen gartenbaulichen Sektoren wie der Schnittblumenproduktion.
Dr. Prasad merkte an: „Der globale Markt für Zierpflanzen verlangt nach saubereren und nachhaltigeren Anbaumethoden, und diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, wissenschaftlich fundiertes Wissen darüber bereitzustellen, wie gezielte Formulierungen die Pflanzengesundheit schützen können, ohne die Biodiversität zu schädigen.“
Vertreter von Bayer stimmten dieser Ansicht zu und betonten, dass datengetriebene Innovationen entscheidend für die Entwicklung integrierter Schädlingsbekämpfungslösungen (IPM) seien, die sowohl effektiv als auch umweltfreundlich sind.
Angesichts des wachsenden Interesses von Verbrauchern und Exporteuren an Pestizidrückständen und Nachhaltigkeitszertifizierungen wird erwartet, dass diese Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Forschungsinstituten und Agrarunternehmen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Zukunft der indischen Zierpflanzenindustrie spielen wird. Dieses Projekt ist nicht nur ein wichtiger wissenschaftlicher Meilenstein, sondern auch ein Schritt hin zur Schaffung einer nachhaltigen, wissensbasierten Wertschöpfungskette für Zierpflanzen.
Veröffentlichungsdatum: 22. September 2025



