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Pestizide wurden als Hauptgrund für das Aussterben der Schmetterlinge identifiziert

Während Lebensraumverlust, Klimawandel undPestizideObwohl bereits verschiedene Faktoren als mögliche Ursachen für den weltweiten Insektenrückgang genannt wurden, ist diese Studie die erste umfassende Langzeituntersuchung ihrer jeweiligen Auswirkungen. Anhand von 17 Jahren Daten zu Landnutzung, Klima, Pestizideinsatz und Schmetterlingszählungen aus 81 Landkreisen in fünf Bundesstaaten stellten die Forscher fest, dass der Wechsel von Pestiziden zu mit Neonicotinoiden behandeltem Saatgut mit einem Rückgang der Schmetterlingsartenvielfalt im Mittleren Westen der USA einherging.
Zu den Ergebnissen gehört ein Rückgang der Anzahl wandernder Monarchfalter, was ein ernstes Problem darstellt. Die Studie weist insbesondere auf Pestizide, nicht Herbizide, als wichtigsten Faktor für den Rückgang der Monarchfalter hin.
Die Studie hat besonders weitreichende Konsequenzen, da Schmetterlinge eine wichtige Rolle bei der Bestäubung spielen und wichtige Indikatoren für die Umweltgesundheit sind. Das Verständnis der zugrundeliegenden Faktoren für den Rückgang der Schmetterlingspopulationen wird Forschern helfen, diese Arten zum Wohle unserer Umwelt und der Nachhaltigkeit unserer Ernährungssysteme zu schützen.
„Schmetterlinge sind die bekannteste Insektengruppe und ein wichtiger Indikator für den massiven Rückgang der Insektenpopulationen. Unsere Erkenntnisse zum Schutz der Schmetterlinge werden Auswirkungen auf die gesamte Insektenwelt haben“, sagte Haddad.
Die Studie weist darauf hin, dass diese Faktoren komplex und im Feld schwer zu isolieren und zu messen sind. Um die Ursachen des Schmetterlingsrückgangs vollständig zu verstehen, benötigt die Studie mehr öffentlich zugängliche, verlässliche, umfassendere und konsistentere Daten zum Pestizideinsatz, insbesondere zu Saatgutbehandlungen mit Neonicotinoiden.
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Veröffentlichungsdatum: 09.12.2024