Dinotefuran gehört zur Gruppe der Neonicotinoide und wird hauptsächlich im Anbau von Kohl, Gurken, Wassermelonen, Tomaten, Kartoffeln, Auberginen, Sellerie, Frühlingszwiebeln, Lauch, Reis, Weizen, Mais, Erdnüssen, Zuckerrohr, Teebäumen, Zitrusbäumen, Apfelbäumen und Birnbäumen eingesetzt. Es eignet sich sowohl für Innen- als auch für Außenbereiche, selbst unter ungünstigen Bedingungen. Dinotefuran wirkt gezielt gegen Schädlinge wie Reiszikaden, Weiße Fliegen, Bemisia tabaci, Blattläuse, Thripse und Scarabiden. Auch gegen Fliegen und Milben in Innenräumen ist es wirksam. Darüber hinaus bekämpft es verschiedene Schädlinge, die die öffentliche Gesundheit gefährden, wie Kakerlaken, Bettwanzen, Flöhe und Rote Feuerameisen im Freien.
Dinotefuran dringt von den Wurzeln bis in die Stängel und Blätter von Nutzpflanzen ein. Nachdem Insekten den mit Dinotefuran angereicherten Pflanzensaft aufgenommen haben, wirkt es auf die Acetylcholinrezeptoren der Insekten. Dadurch wird die normale Reizleitung im zentralen Nervensystem blockiert, was zu abnormalen Reaktionen wie Erregung, Krämpfen, Lähmung und schließlich zum Tod führt. So werden Schädlingsschäden an Nutzpflanzen und in der Umgebung reduziert oder beseitigt, was zu höheren Ernteerträgen und einem ungestörten Lebensraum beiträgt. Dinotefuran wurde 2013 in China erstmals als Agrarschädling, 2015 als gesundheitsschädlich und 2016 offiziell zugelassen. Die vorliegende Zusammenfassung des aktuellen Zulassungsstatus von Dinotefuran-haltigen Insektiziden dient lediglich als Referenz für relevante Forschungseinrichtungen, Pflanzenschutzmittelhersteller und Vertriebshändler.
Zum 21. Februar 2022 waren 298 Dinotefuran-Produkte im Inland registriert und gültig, darunter 25 technische Produkte (TC) und 273 Zubereitungen; 225 mit geringer Toxizität, 70 mit mäßiger Toxizität und 3 mit mittlerer Toxizität; es gab 245 Insektizidprodukte, 49 Insektizide für den Hygienebereich, 3 Insektizide/Fungizide und 1 Fungizid/Insektizid.
(1)Der technische Inhalt von Dinotefuran umfasst:99,1 %, 99 %, 98 %, 97 %, 96 % TC
(2)Dinotefuran-Verbindungsreagenz:
Kombination mit Pymetrozine in anderen Insektiziden: Pymetrodin, Dinotefuran, Spirotetramat, Nitenpyram, Flonicamid, Thiamethoxam, Indoxacarb, Chlorantraniliprol, 1 Stück Chlorfenapyr und je 1 Stück Tolofenac;
Kombination mit Bifenthrin von Pyrethroid-Insektiziden: Dinotefuran • Bifenthrin, Beta-Cyhalothrin-Verbindung (Chlorfluor • Dinotefuran), cis-Cypermethrin, Beta-Cyfluthrin, Deltamethrin, Ethermethrin-Verbindung;
Kombination mit dem Chitinsynthesehemmer Pyriproxyfen: Pyriproxyfen, Dinotefuran, Diafenthiuron, Thiazid, Cyromazin;
Es enthält die mikrobiellen Insektizide Avermectin und Methylamino-Avermectin;
Es enthält zusätzlich das Akarizid Pyridaben (Dinotefuran • Pyridaben);
Es enthält das Carbamatinsektizid Isoprocarb (Furafen·Isoprocarb);
Es enthält Nekrotoxin-Insektizide (Insektizidliste Dinotefuran);
Es enthält zusätzlich das Organophosphat-Insektizid Chlorpyrifos (Furanthin • Chlorpyrifos).
Veröffentlichungsdatum: 12. Mai 2022



