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Der Markt für Pflanzenwachstumsregulatoren wird bis 2031 ein Volumen von 5,41 Milliarden US-Dollar erreichen. Treiber dieses Wachstums sind der ökologische Landbau und die verstärkten Investitionen führender Marktteilnehmer.

DerPflanzenwachstumsregulatorDer Markt wird bis 2031 voraussichtlich ein Volumen von 5,41 Milliarden US-Dollar erreichen und von 2024 bis 2031 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,0 % wachsen. Mengenmäßig wird ein Anstieg auf 126.145 Tonnen bis 2031 erwartet, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 9,0 % von 2024 bis 2031 entspricht. Die jährliche Wachstumsrate beträgt bis 2031 6,6 %.
Die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Anbaumethoden, der zunehmende ökologische Landbau, die wachsende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln, steigende Investitionen wichtiger Marktteilnehmer und die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Nutzpflanzen sind die Hauptfaktoren für das Wachstum des Marktes für Pflanzenwachstumsregulatoren. Regulatorische und finanzielle Hürden für neue Marktteilnehmer sowie das begrenzte Wissen über Pflanzenwachstumsregulatoren unter Landwirten hemmen jedoch das Marktwachstum.
Darüber hinaus dürften Entwicklungsländer mit vielfältiger Landwirtschaft und großen Ackerflächen Wachstumschancen für Marktteilnehmer bieten. Langwierige Produktregistrierungs- und Zulassungsverfahren stellen jedoch große Herausforderungen dar, die das Marktwachstum beeinträchtigen.
Pflanzenwachstumsregulatoren (PGRs) sind natürliche oder synthetische Verbindungen, die – meist in niedrigen Konzentrationen – die Pflanzenentwicklung oder Stoffwechselprozesse beeinflussen. Im Gegensatz zu Düngemitteln besitzen Pflanzenwachstumsregulatoren keinen Nährwert. Sie sind jedoch unerlässlich für die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität, indem sie verschiedene Aspekte des Pflanzenwachstums und der -entwicklung beeinflussen.
Natürliche Pflanzenwachstumsregulatoren wirken hochspezifisch, indem sie nur bestimmte Zellen oder Gewebe beeinflussen. Dies ermöglicht eine präzise Steuerung der Pflanzenentwicklung. Darüber hinaus sind natürliche Pflanzenwachstumsregulatoren bei sachgemäßer Anwendung ungiftig für Mensch und Tier und stellen somit eine umwelt- und gesundheitsschonendere Alternative zu synthetischen Chemikalien dar. In letzter Zeit ist aufgrund des wachsenden Bewusstseins der Verbraucher für die potenziellen Gesundheitsrisiken durch chemische Rückstände in Lebensmitteln ein verstärkter Trend hin zu chemiefreien Anbaumethoden zu beobachten.
Die steigende Nachfrage nach Pflanzenwachstumsregulatoren (PGR) hat führende Marktteilnehmer veranlasst, ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) deutlich zu erhöhen. Diese Investitionen sollen zur Entwicklung effektiverer und fortschrittlicherer PGR-Formulierungen führen und somit innovative Produkte hervorbringen, die den sich wandelnden Bedürfnissen der modernen Landwirtschaft gerecht werden. Darüber hinaus investieren die Marktführer verstärkt in Forschung und Entwicklung, um die Einführung moderner Anbaumethoden wie Präzisionslandwirtschaft und Smart Farming zu fördern. Pflanzengenetische Ressourcen können in diese Verfahren integriert werden, um Erträge zu steigern, die Qualität der Ernte zu verbessern und die Ressourceneffizienz zu optimieren, wodurch die Marktnachfrage weiter angekurbelt wird.
Darüber hinaus erweitern mehrere führende Unternehmen ihr Portfolio an Pflanzenwachstumsregulatoren durch verstärkte Investitionen, strategische Partnerschaften, Produkteinführungen und geografische Expansion. So investierte beispielsweise die Bayer AG (Deutschland) im August 2023 238,1 Millionen US-Dollar (220 Millionen Euro) in Forschung und Entwicklung an ihrem Standort Monheim – die größte Einzelinvestition in ihr Pflanzenschutzgeschäft. Ebenso eröffnete Corteva, Inc. (USA) im Juni 2023 ein umfassendes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Eschbach, das sich auf die Entwicklung nachhaltiger Lösungen für Landwirte konzentriert.
Unter den verschiedenen Pflanzenwachstumsregulatoren zählen Gibberelline zu den wichtigsten Phytohormonen, die Wachstum und Entwicklung steuern. Sie finden breite Anwendung in der Landwirtschaft und im Gartenbau und sind besonders wirksam bei der Steigerung von Ertrag und Qualität von Kulturpflanzen wie Äpfeln und Weintrauben. Die steigende Nachfrage nach hochwertigem Obst und Gemüse hat zu einem vermehrten Einsatz von Gibberellinen geführt. Landwirte schätzen deren Fähigkeit, das Pflanzenwachstum selbst unter unvorhersehbaren und schwierigen Umweltbedingungen anzuregen. Im Zierpflanzenbau werden Gibberelline eingesetzt, um Größe, Form und Farbe der Pflanzen zu verbessern, was das Wachstum des Gibberellinmarktes weiter fördert.
Insgesamt wird das Wachstum des Gibberellinmarktes durch die steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Ernteprodukten und den Bedarf an verbesserten Anbaumethoden angetrieben. Die zunehmende Beliebtheit von Gibberellinen bei Landwirten dürfte in den kommenden Jahren maßgeblich zum Marktwachstum beitragen, da diese die Pflanzenentwicklung unter vielfältigen und oft ungünstigen Bedingungen effektiv fördern.
Nach Produkttyp: Wertmäßig wird erwartet, dass das Cytokinin-Segment bis 2024 mit 39,3 % den größten Anteil am Markt für Pflanzenwachstumsregulatoren halten wird. Das Gibberellin-Segment dürfte jedoch im Prognosezeitraum von 2024 bis 2031 die höchste durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) verzeichnen.


Veröffentlichungsdatum: 29. Oktober 2024