Bacillus thuringiensisEs handelt sich um ein mikrobielles Insektizid mit geringer Toxizität. Es produziert hauptsächlich zwei Arten von Toxinen, nämlich Endotoxine (kristalline Einschlüsse) und Exotoxine, die dazu führen, dass Schädlinge die Nahrungsaufnahme einstellen und schließlich an Hunger, Blutzersetzung und Neurotoxizität sterben.
Insektizider Mechanismus
Nach demBacillus thuringiensisWird der Schädling aufgenommen, parasitiert er im Mitteldarm des Wirts. Im geeigneten alkalischen Milieu des Darms wächst und vermehrt er sich. Die kristallinen Toxine werden im Darmtrakt des Insekts durch Proteasen hydrolysiert, wodurch kleinere toxische Untereinheiten entstehen. Diese Untereinheiten wirken auf die Darmepithelzellen des Insekts und verursachen Darmlähmung, Darmperforation, Lähmung des Insekts und Nahrungsaufnahmestopp. Anschließend gelangt Bacillus thuringiensis zur Vermehrung in die Blutbahn, was zu einer Sepsis und schließlich zum Tod des Insekts führt.
Die Vorteile von Bacillus thuringiensis:
(1) Der Produktionsprozess entspricht den Umweltschutzauflagen. Nach dem Ausbringen des Insektizids verbleiben nur geringe Rückstände auf dem Feld.
(2) Die Produktionskosten sind niedrig. Die Rohstoffe sind weit verbreitet und es handelt sich ausschließlich um landwirtschaftliche Nebenprodukte mit relativ niedrigen Preisen.
(3) Das Produkt besitzt ein breites Spektrum insektizider Wirkungen. Es ist giftig für mehr als 200 Schmetterlingsarten.
(4) Durch die kontinuierliche Anwendung entsteht ein Epidemiegebiet für Schädlinge, was zur weiten Verbreitung der Samen von Schädlingserregern führt und somit das Ziel der natürlichen Kontrolle der Schädlingspopulationsdichte erreicht.
(5) Es verursacht keine Umweltverschmutzung und keine Verschmutzung der Wasserquellen, ist für Menschen und Nutztiere unschädlich und für die meisten natürlichen Feinde der Insekten unbedenklich.
(6) Es kann mit verschiedenen anderen biologischen Präparaten, Insektenwachstumsregulatoren, Pyrethroid-Spirochätentoxinen, Carbamaten, Organophosphor-Pestiziden sowie einigen Fungiziden und chemischen Düngemitteln gemischt und sofort verwendet werden.
(7) Durch den Wechsel zwischen Insektiziden und chemischen Pestiziden kann die Resistenz der Schädlinge gegenüber chemischen Pestiziden verbessert werden.
Gebrauchsanweisung
Bekämpfen Sie blattfressende Schädlinge wie Jujubenraupen, Jujubenmotten, Giftmotten und Stachelmotten. Sprühen Sie die Bt-Emulsion im frühen Larvenstadium in einer 500- bis 600-fachen Konzentration. Diese Methode erzielt gute Ergebnisse bei der Schädlingsbekämpfung und dem Schutz der Blätter.
Bekämpfen Sie den Apfelwickler (auch bekannt als Jujube-, Apfel- und Birnenapfelwickler). Sprühen Sie während der Eiablagezeit der Falter und der Fraßphase der Larven die Früchte mit einer Bt-Emulsion (0,2 % synthetisches Pyrethroid) in einer 500- bis 600-fach höheren Konzentration, bevor die Larven die Früchte befallen. Diese Methode ist sehr wirksam bei der Schädlingsbekämpfung und schützt die Früchte.
Vorsichtsmaßnahmen
① Es darf nicht mit Desinfektionsmitteln gemischt werden.
② Der Bereich, in dem die Seidenraupen gezüchtet werden, sollte möglichst nicht genutzt werden, um eine Vergiftung der Seidenraupen zu verhindern.
③ Bacillus thuringiensis wirkt am besten bei hohen Temperaturen (über 20 °C). Die Anwendung sollte von Juni bis September erfolgen.
④ Dieses Mittel neigt zur Feuchtigkeitsaufnahme und kann verklumpen. Es sollte an einem verschlossenen, trockenen und kühlen Ort aufbewahrt werden.
Veröffentlichungsdatum: 27. Februar 2026







