Experten zufolge führten ungewöhnlich hohe Temperaturen im Februar und März dazu, dass die Weizenschuppen und -halme im ganzen Bundesstaat einen violetten Farbton annahmen, ähnlich wie im März 2022.
Experten der Punjab Agricultural University (PAU) erklärten, dass diese Pigmentierung keine Krankheit sei und die Getreideentwicklung nicht beeinträchtige. Sie warnten die Landwirte vor dem unnötigen Einsatz von …Fungizide.
„Der Großteil der Weizenernte des Bundesstaates befindet sich derzeit im Ährenschieben“, sagte DS Bhuttar, Leiter des Instituts für Pflanzenpathologie. „In letzter Zeit haben Landwirte ihre Besorgnis über das Auftreten violetter Pigmente an den Schuppen und Halmen ihres Weizens geäußert. Einige Landwirte haben ihre Pflanzen mit Fungiziden besprüht, ohne Wissenschaftler oder Berater zu konsultieren.“

„Wissenschaftler der Punjab Agricultural University haben umfangreiche Untersuchungen durchgeführt und festgestellt, dass es sich nicht um eine Krankheit handelt; die Verfärbung tritt nur an den Spelzen auf. Die sich entwickelnden Körner sind gesund und weisen keine Anzeichen einer Verfärbung auf“, fügte er hinzu und erinnerte an einen ähnlichen Vorfall aus dem Jahr 2022.
Butar erklärte, die mögliche Ursache für die Verfärbung der Weizenhülsen sei das Vorhandensein von Melanin, das in einigen gängigen Weizensorten vorkommen könne. Er merkte außerdem an, dass die ungewöhnlich hohen Temperaturen im Februar und März das Problem verschärft hätten und der Grad der Hülsenpigmentierung je nach Weizensorte im gesamten Bundesstaat variiere.
„Da es sich hier nicht um eine Krankheit handelt, ist es nicht nötig, die Pflanzen mit Fungiziden zu besprühen.„Er riet den Landwirten, nach Bedarf zu wässern und, wie von der Punjab Agricultural University (PAU) empfohlen, Kaliumnitrat zu besprühen. Dies würde helfen, die Hitze zu ertragen und eine gute Ernte zu sichern.“
Experten raten Landwirten zu erhöhter Wachsamkeit und dazu, sich an wissenschaftliche Erkenntnisse zu halten, anstatt in Panik zu geraten. Sie weisen darauf hin, dass unkontrollierter Pestizideinsatz unnötige Kosten verursacht und die Umwelt mit chemischen Rückständen belastet. Durch die Einhaltung empfohlener Verfahren können Landwirte die Gesundheit ihrer Pflanzen und die Stabilität des Bodens gewährleisten und so dauerhaft hohe Weizenerträge auf den Feldern des Bundesstaates sichern.

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Veröffentlichungsdatum: 02.04.2026



