I. Förderung der Bewurzelung von Stecklingen
1. Pfirsich: Pfirsichstecklinge einweichen inIndolbuttersäureDie Pflanzen 24 Stunden in der Lösung einweichen lassen, anschließend mit Leitungswasser abspülen und in einem Sandbett mit einem pH-Wert von 7,5 an einem kühlen Ort kultivieren, um die Wurzelbildung zu fördern. Der Effekt ist besser als der von …NaphthylessigsäureEs eignet sich besser für Stecklinge von Weichhölzern als für Stecklinge von Harthölzern. Nach dem Veredeln von Pfirsichen kann die Behandlung der Veredelungsstelle mit einer Indolbuttersäurelösung für 12 bis 14 Stunden die Heilung fördern.
2. Kirsche: Stecklinge der Europäischen Süßkirsche werden 24 Stunden lang in einer Indolbuttersäurelösung bei einer Temperatur von 18-21℃ eingeweicht, was die Bewurzelung effektiv anregt.
3. Pflaume, Birne, Apfel usw.: Die Behandlung von Stecklingen dieser Arten mit einer Lösung aus Kaliumindibutyrat (Indolbuttersäure) kann die Bewurzelung bis zu einem gewissen Grad fördern. Ein kurzes Eintauchen von verholzten Pflaumenstecklingen in eine 50%ige Ethanol-Lösung mit Indolbuttersäure beschleunigt die Bewurzelung. Auch das Eintauchen von Birnenstecklingen in Indolbuttersäurepulver fördert die Bewurzelung.
4. Zitrone, Limette: Die Behandlung von Stecklingen mit einer Indolbuttersäurelösung kann die Bewurzelung wirksam fördern.
5. Weinreben: Die Behandlung von Rebstecklingen mit einer Indolbuttersäurelösung über 8 Stunden fördert die Bewurzelung. Ein kurzes Eintauchen von Weichholzstecklingen in eine konzentrierte Lösung für 5 Sekunden kann eine Bewurzelungsrate von 73 % bis 100 % erzielen und den Traubenertrag steigern.
6. Jackfrucht: Für die Vermehrung durch Absenker wählt man Zweige von 10 bis 15 Jahre alten, fruchttragenden Bäumen aus und behandelt diese mit einer Mischung aus Indolbuttersäure und Naphthylessigsäure, um eine üppige Bewurzelung zu fördern. Der beste Behandlungszeitpunkt ist August.
7. Mango: Für die Vermehrung durch Absenker mit hoher Verzweigung sollten die Zweige beschattet und mit Indolbuttersäure behandelt werden, um eine vollständige Bewurzelung zu erreichen. Absenker, die beschattet und chemisch behandelt wurden, bilden mehr Primär- und Sekundärwurzeln. Mit Indolbuttersäure behandelte Mango-Absenker enthalten mehr Zucker und Stärke als unbehandelte. Derselbe Effekt lässt sich auch bei der Vermehrung durch Absenker mit hoher Verzweigung von Litschi beobachten.
8. Hopfen: Das kurze Eintauchen von Hopfenstecklingen mit zwei Knoten in eine 50%ige Ethanol-Lösung von Indolbuttersäure für 1, 5 oder 10 Sekunden kann die Anzahl und das Trockengewicht der Wurzeln deutlich erhöhen. Die Behandlungsdauer hat keinen signifikanten Einfluss auf die Bewurzelung.
9. Kiefer: Das kurze Eintauchen von Kiefernstecklingen in eine 95%ige Ethanol-Lösung mit Indolbuttersäure für 5 Sekunden oder die Behandlung mit Indolbuttersäurepulver (vermengt mit Talkumpuder) kann die Bewurzelungsrate und die Anzahl der Wurzeln deutlich erhöhen. Eine Behandlung durch Eintauchen ist wirksamer.
10. Asiatischer Bambusstab: Die Vermehrung durch Stecklinge ist oft nicht erfolgreich. Das Auftragen einer Mischung aus Indolbuttersäure und Naphthalinessigsäure auf hohe Äste zur Absenkung führt dazu, dass 85 % der Ableger Wurzeln schlagen. Bei Verwendung von Indolbuttersäure in unterschiedlichen Konzentrationen allein bewurzeln 50 % bzw. 75 % der Ableger. Naphthalinessigsäure allein ist wirkungslos.
11. Kiwifrucht: Das Einweichen weicher Stecklinge der chinesischen Kiwifrucht in einer Indolbuttersäurelösung oder das schnelle Eintauchen harter Stecklinge der Kiwifrucht in eine konzentrierte Lösung für 3 bis 5 Sekunden kann die Bewurzelungsrate der Stecklinge erhöhen.
12. Olivenbaum: Durch das Eintauchen von Olivenbaumstecklingen in Indolbuttersäure für 24 Stunden kann die Bewurzelungsrate um 50 bis 80 % erhöht werden.
13. Sternblume, Rhododendron, Hängende Glockenblume, Rose, Chrysantheme usw.: Stecklinge dieser Pflanzenarten können durch dreistündiges Eintauchen in eine Indolbuttersäure-Lösung oder durch kurzes Eintauchen in konzentrierte Indolbuttersäure für 20 Sekunden bewurzelt werden. Die Behandlung von Hängenden Glockenblumen mit Indolbuttersäure fördert die Bewurzelung besonders stark. Auch Rosen- und Chrysanthemenstecklinge werden durch das Eintauchen in Indolbuttersäure bewurzelt.
14. Platycladus orientalis, Rheum palmatum: Das Eintauchen der Stecklinge in eine Indolbuttersäurelösung für 3 Stunden oder ein kurzes Eintauchen in eine konzentrierte Indolbuttersäurelösung für 10 Sekunden kann die Bewurzelung fördern. Ein 12-stündiges Eintauchen von Platycladus-orientalis-Stecklingen hat einen ähnlichen Effekt.
II. Förderung des Pflanzenwachstums und Steigerung des Ertrags
1. Nelke (Dianthus caryophyllus): Das Besprühen der Pflanze mit einer wässrigen Indolbuttersäurelösung vor der Blüte fördert das vegetative und generative Wachstum deutlich und erhöht den Samenertrag. Die Zugabe der Indolbuttersäurelösung zum Kulturmedium von Trichoderma kann die Alkaloidausbeute um das 0,2- bis 6-Fache steigern. Höhere Konzentrationen hemmen jedoch die Alkaloidbildung.
2. Erdbeere: Wenn die Pflanze in voller Blüte steht, kann die Behandlung mit einer Indolbuttersäurelösung zu einer großen Anzahl einhäusiger Früchte führen.
III. Förderung der Samenkeimung
1. Erdnüsse: Das Einweichen der Samen in einer Lösung für 12 Stunden vor der Aussaat kann die Blüte fördern und den Ertrag steigern.
2. Oleander: Das Einweichen der Samen in Wasser für 12 Stunden vor der Aussaat und anschließend in einer Indolbuttersäurelösung für weitere 12 Stunden fördert die Keimung. Eine 15-minütige Behandlung der feuchten Samen bei -10 °C kann die Keimungsgeschwindigkeit und -rate erhöhen.
Veröffentlichungsdatum: 21. Januar 2026









